Netzwerk Konzept

Das Netzwerk beinhaltet eine nachhaltige Kampagnen- und Aktionsplattform, die mittels sozialer Netzwerke öffentlich sichtbare Solidarisierung mit Betroffenen vorurteilsmotivierter Straftaten ermöglicht, aktiviert und vernetzt.

Darüber hinaus steht die konkrete Vernetzung vieler verschiedener Akteure der Gesellschaft mit dem gemeinsamen Ziel - eine klare Position gegen jede Form von Haßkriminalität einzunehmen - im Mittelpunkt der Aktivitäten.

Ein weiteres Ziel ist die zeitnahe Mobilisierung öffentlich sichtbarer bürgerschaftlicher Solidarität mit Betroffenen vorurteilsmotivierter Straftaten (Hasskriminalität).

Als Fälle von Hasskriminalität gelten dabei Straftaten, bei denen das Opfer des Delikts vom Täter vorsätzlich wegen seiner (mutmaßlichen) Zugehörigkeit zu einer Gruppe ausgewählt wird – nämlich aufgrund der Abstammung oder rassistischer Zuschreibungen, der ethnischen Herkunft oder Herkunftssprache, der Religion oder Weltanschauung, des Geschlechts, der sexuellen Identität, des Alters, einer Behinderung oder des sozialen Status – und sich die Tat also gegen die gewählte Gruppe als Ganze bzw. in diesem Zusammenhang gegen eine Institution, Sache oder ein Objekt richtet.

Da sich solche Straftaten gegen die persönliche Individualität, Identität und Integrität der Opfer sowie gegen das Diskriminierungsverbot (Art. 3 GG) richten, sind sie immer auch ein Angriff auf die Menschenwürde und auf die Substanz der freiheitlichen demokratischen Grundordnung, die das ganze bürgerschaftliche Gemeinwesen betreffen.