Statements aus der Zivilgesellschaft

Wir haben zu unsere Eröffnungsveranstaltung Statements  zur Kampagne gezeigt - die Resonanz auf die Kampagne war groß. Daher sehen Sie hier eine Auswahl verschiedener Statements aus der Zivilgesellschaft.

Antisemitische Straftaten haben zugenommen in unserer Stadt, es vergeht kaum eine Woche, ohne dass eine Jüdin, ein Jude bepöbelt, belästigt, angegriffen, geschlagen wird. Das ist schier unerträglich, wir hätten uns das vor wenigen Jahren nicht vorstellen können.

Die Politik MUSS endlich dagegen etwas unternehmen, nicht nur Antisemitismus-Beauftragte ernennen, so qualifiziert diese auch sein mögen.
Auf den Straßen Berlins müssen viele, viele Polizeibeamte zu sehen sein, die dagegen, SOFORT, einschreiten. Täter müssen verhaftet und verurteilt werden.

Und die nicht-jüdischen Passanten dürfen nicht weggucken, sondern müssen genau so einschreiten, Angreifer, Täter verhaften lassen.
Es wird Zeit, „harte Kante“ zu zeigen. Sonst ist dieser Hass nicht zu stoppen. Die Angreifer müssen erleben, dass sie alleine dastehen mit ihrem Hass.

Lea Rosh, Vorsitzende Förderkreis „Denkmal für die ermordeten Juden Europas e.V.“

 

„Wir dürfen es nicht hinnehmen oder gar akzeptieren, dass reichlich 80 Jahre nach dem dunkelsten Kapitel in der deutschen Geschichte, in diesem Land erneut Menschen wegen ihres Glaubens, ihrer ethnischen Zugehörigkeit, ihrer Behinderung, ihrer Herkunft, ihrer persönlichen Identität oder sonst eines Merkmals ausgegrenzt, beleidigt, bedroht oder anderweitig diskriminiert werden!

Das bin ich meinen Vorfahren und meinem ganzen Volk schuldig und deshalb unterstütze ich diese Kampagne.

Mordechai, Freiherr von Soden

Würdevoll und respektvoll miteinander umgehen - das ist mein Herzenswunsch für jeden Tag und jeden Menschen.

Angela Hammel, Floristmeisterin

Liebe und Verständnis sollten jegliche Form von Hass und Gewalt ersetzen.

Stefan K. evangelischer Christ

Es ist unfassbar, dass der Aufbau eines solchen gesellschaftsübergreifenden Solidaritätsnetzwerkes in Deutschland notwendig wird. Das macht mir Angst.

Gabriele A. Oster

Unsere Gesellschaft der Vielfalt lebt vom solidarischen Miteinander der Vielen! Wir unterstützen die Kampagne"Solidarisch gegen Hass" und die Berliner Erklärung der Solidarität.

Ruthild Hockenjos,
Werkstatt Religionen und Weltanschauungen

Wir sind alle Kinder Adams. Auf diesen gemeinsamen Nenner sollten wir bauen. Auf unsere gemeinsame Identität als Menschen und Kinder Adams.

Sheikh Esref Efendi
Orden der Ehrenwerten Naqshbandiyya, Sufi Zentrum Rabbaniyya

Je diverser eine Gesellschaft ist, desto wichtiger ist, WOFÜR sie steht. Gelebte, freiheitlich-demokratische Werte sind für den Zusammenhalt die beste Basis. Sie machen es den unterschiedlichsten Hassern schwer, Raum zu gewinnen und imprägnieren unsere Gesellschaft gegen Menschenverachtung und damit auch gegen Antisemitismus.

Elio Adler,
Vorsitzender der WerteInitiative e.V.
jüdisch-deutsche Positionen

Aufgrund eigener historischer Erfahrungen und ihrer demokratischen Grundüberzeugung stellt sich die Arbeiterwohlfahrt gegen jede Form ausgrenzender Menschenfeindlichkeit.
Vor diesem Hintergrund unterstützen wir als AWO Landesverband Berlin auch und gerade alle Bestrebungen, die darauf ausgerichtet sind, durch öffentlichen Diskurs eine Solidarisierung mit Betroffenen vorurteilsmotivierter

Straftaten angesichts der Zunahme von Hasskriminalität und des Erstarkens extremistischer Bewegungen. Hier sind sowohl Staat und Politik als auch die Zivilgesellschaft herausgefordert, ihr bisheriges Engagement zu verstärken und weiterhin gemeinsam für die Achtung der Menschenrechte einzutreten!
Die heutige Veranstaltung ist hierfür eine wichtige Wegmarke!

Manfred Nowak

Stellvertretender Landesvorsitzender der
AWO Berlin